Überlandstromversorgung für die Dominikanische Republik

DAKO WORLDWIDE TRANSPORT GMBH organisierte den Transport aller Materialien für ein umfangreiches Stromverteilungsprojekt in der Dominikanischen Republik, im Lande bekannt unter dem Stichwort „AUTOPISTA ELECTRICA“, das für eine bessere Stromversorgung des Zentrums und des Nordens der Insel und die Anbindung an die Industriezone in der Umgebung der Hauptstadt Santo Domingo sorgen soll.

Zwei große Umspannstationen für 345 / 138 KV  - bekannt unter dem Namen „El Naranjo“, nicht weit von der Stadt Santiago im Zentrum der Insel und „Julio Sauri“, ca. 30 km von der Hauptstadt Santo Domingo entfernt, wurden installiert. DAKO kooperierte mit ihren Partnern CARIBETRANS S.A., Santo Domingo und DACO HEAVY LIFT TRANSPORT S.A. Guatemala, die für die Schwertransporte und die Fundamentlieferung der 600 MVA und 450 MVA Transformatoren mit Stückgewichten von 260 resp. 180 t verantwortlich waren. Die Zufahrten der Baustellen waren sehr kompliziert und die normalen Landstraßen konnten zu großen Teilen nicht benutzt werden. Es war daher notwendig, erhebliche Bauarbeiten zu organisieren, da die Verbesserung von existierenden Transportstrecken sowie der Bau einer neuen Straße und einer Furt durch den Fluss Rio Haina notwendig waren. Verschiedene Brücken, die für das Gewicht nicht geeignet waren, mussten auf der Transportstrecke entweder umgangen oder verstärkt werden. Teilweise setzte DAKO das Overbridge-System der DACO HEAVY LIFT zur sicheren Querung labiler Brückenbauwerke ein.

Schwerstücke:


  • 2 x 600 MVA Transformatoren, Transportgewicht je 260 t
  • 2 x 450 MVA Transformatoren, Transportgewicht je 180 t

Transportroute:

Verschiffung ab Santos / Brasilien mit Spezialschwergutschiffen, Löschung und Umladung auf hydraulische Fahrzeuge im Hafen von Rio Haina / Dominikanische Republik, Transport durch die Randbezirke von Santo Domingo zur Überlandstraße in Richtung Santiago, Abzweig in Richtung des Oberlaufes des Flusses Rio Haina, Passage des Flusses an einer speziell präparierten Furt, Bau einer Straße auf der gegenüberliegenden Flussseite, über die die Baustelle Julio Sauri erreicht wurde.

Eingesetztes Transportequipment:
Goldhofer 20 Achsen, 160 Räder, Hydraulikplattformtrailer mit einer nominalen Transportkapazität von 600 tons.

Mercedes und Kenworth Zugmaschine, Komatsu Radlader und Caterpillar D 9 für Unterstützung der Flusspassage und des Steilufers mit einer Steigung von 12 %